Rutsch bloß nicht aus

urlKennt ihr das auch, da überlegt man beim Kauf des Bikes „Was für klamotten denn nun?“, Kombi oder doch Jacke und Hose bzw. Textil oder Leder. Dann die Entscheidung und nach einiger Zeit der Gedanke, das mag ich doch nicht und somit oft dann nur der Ritt mit Jeans und kurzer Lederjacke.
Also die Idee jetzt noch eine Bikerjeans mit Kevlar innen, aber welche ist die Beste oder die Sicherste, ist teuer gleich gut oder doch das coole Outfit wichtiger, wie sitzt die Jeans alles Fragen über Fragen.
Da kommt jetzt der Test von der Motorrad genau richtig, ein sehr guter Bericht, unbedingt lesenswert, hier geht es lang: Verdammt gut zugenäht -Motorrad 06/2015

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Die Geschichte muß ich los werden

Eine Story von einem neuen Forum-Mitglied, einfach nur cool.

Zitat Diddi:
Als ich 30 Jahre alt war, habe ich mir beim Kawa- Händler eine nagelneue LTD 450 gekauft,
auseinandergebaut und alle möglichen Teile verchromt, den Rahmen und die Schwinge vernickeln lassen, den Rest pearlweiß lackiert. Vorverlegte, Lenker etc. umgebaut.
Drei Jahre habe ich sie gefahren – bis ich sie mir habe abluchsen lassen. Danach habe ich mir eine Harley gekauft. Danach eine Suzuki LS 650 Savage – habe ich heute noch.
Aber am liebsten bin ich mit der Kawa gefahren. Schüttelt und rüttelt nicht so wie die Harley und die Susi, ist bequem und nach oben geht noch was beim Gas geben – was unheimlich Spaß gemacht hat.
Jetzt, nach fast 30 Jahren habe ich sie bei Ebay entdeckt und für einen tausender heute ersteigert. Unglaublich. Ich bin wieder im Besitz meiner „alten“ geliebten Kawa !
Werde sie in den nächsten Tagen beim Verkäufer abholen lassen – mal sehen wie sie in den Jahren gelitten hat.
Ob ich sie letztendlich behalte, aufpoliere, umbaue oder wieder verkaufe weiß ich noch nicht. Auf alle Fälle freue ich mich auf ein wiedersehen.

1985Das Bild ist von 1985.

Etwas später, Zitat weiter:
ja, jetzt ist sie nach dreissig Jahren endlich eingetroffen !
Die Freude war natürlich gross.
Der Verkäufer schrieb: Top Zustand, Top gepflegt…… “ .
Auf den ersten Blick von weitem ja, auf dem zweiten Blick NEIN, NEIN, NEIN !
Die arme Lady, Gammel bis in die kleinsten Ecken …… nirgenwo an den beweglichen Teilen auch nur einen Tropfen Schmiermittel, mehr mag ich gar nicht sagen – Bilder sagen mehr als Worte.
Ventile klappern, der vernickelte Rahmen ist noch weitgehends in Ordnung…ansonsten noch ganz viel Arbeit.
Die nächsten 10 Tage habe ich Urlaub und meine Lady wird sich freuen wenn ich sie erst mal gründlich putze um dann zusehen wie wir sie wieder aufpäppel.
Aber die gute Nachricht lautet: wir beiben zusammen !
LTD450Foto von der neuen Ankunft

Tolle Story, ja so kann es tatsächlich noch passieren und ich hatte schon gedacht, alles Blödsinn, wenn jemand nach 20 Jahren versucht, über einen Aufruf im Netz, sein erstes Bike wieder zufinden. Es kann klappen oder der Zufall hilft.

Hast du eine Kutte, werde ich immer wieder gefragt

Oft habe ich diese Frage gehört und immer die Antwort: „ja warum?“

Kutte_Motorrad_vornAber was bedeutet die Kutte eigentlich
Die Kutte bezeichnet in der Motorradfahrerszene eine ärmellose Jeans- oder Lederweste, zum Tragen der Abzeichen eines Rockerclubs oder einer Fahrgemeinschaft.

Die Funktion
Mit der Kutte drückt der Träger seine Zugehörigkeit zu seinem Motorradclub oder einer -fahrgemeinschaft aus. Des Weiteren tragen viele Motorradfahrer Kutten ohne Abzeichen eines eigenen Clubs, sei es dass ihr Club keine Abzeichen öffentlich führt oder dass der Träger keiner Gruppe angehört. Viele Kuttenträger tragen Abzeichen und Aufnäher ihrer befreundeten Clubs auf der Kutte, das kann von nur wenigen ausgewählten bis zu einer flächendeckenden Sammlung reichen, die mehrfach übereinander genäht werden. Zudem sind einige Kutten, aus den verschiedensten Beweggründen, mit angehängten Gegenständen wie Plaketten, Pins, Ansteckern und Nieten, dekoriert. Diese haben für den Träger zum Teil einen Amulettcharakter oder können auch nur schmückendes Beiwerk sein.

Mitglieder großer und internationaler Clubs tragen in der Regel nur die Abzeichen ihres eigenen Clubs oder ihrer Clubgemeinschaft. Insbesondere existieren hier bestimmte Vorschriften, die genau festlegen, wo welcher Aufnäher angebracht werden darf. Auf der Vorderseite der Kutte tragen sie oft in Brusthöhe Namens- und, je nach Funktion im Club, Amtsbezeichnungen wie Präsident, Vize oder auch Probe, beziehungsweise deren englische Bezeichnungen. Der Siderocker ist meistens eine genauere Chapter-Bezeichnung oder zeigt befreundete Chapter an.

Die Kutte ist in der Rocker-Subkultur das Statussymbol schlechthin. Größere Clubs betrachten die Kutte als Clubeigentum, das heißt im Falle der Entlassung eines Mitglieds kann der Club die Kutte zurückfordern. Das Mitglied selbst ist für die Sicherheit der Kutte verantwortlich. Verliert es sie, wird er bestraft. Dies kann von einfachen Strafen bis zum Ausschluss aus dem Club führen. Viele Kuttenträger dulden es nicht, dass ihre Kutte von Fremden berührt wird. Sie sehen dies als einen Angriff auf sich selbst und ihren Club an. Bis Mitte der 1990er war das „Trophäen-Sammeln“ unter verfeindeten Clubs üblich. Es galt für den Betroffenen als besondere Schmach, wenn ihm seine Kutte abgenommen wurde. Die Kutte wurde damals üblicherweise im Clubhaus aufgehängt und/oder gegen ein „Lösegeld“ dem Eigentümer übergeben. In besonderen Fällen wurde die Kutte auch zerstört. Auch wenn unter Rockern eine Anzeige als verpönt gilt, wurden Anfang der 2000er Jahre einige Verfahren angestrebt. Juristisch betrachtet kann es sich beim Kuttenklau um eine Straftat nach § 249 StGB (Raub) oder 250 StGB (Schwerer Raub) handeln.

Zu Beginn mussten die Lederkutten meist selbst geschneidert werden. Zwar gab es keine genauen Vorschriften, doch waren Dreiteiler, die mit Lochnieten und Lederschnüren verbunden waren, üblich. Im Laufe der Zeit übernahmen Hersteller den Rocker-Stil, so dass es heute auch möglich ist, die Kuttenmodelle von der Stange zu kaufen.

Entstehung
Anfänglich, in den 1970er und den folgenden Jahren trugen Motorradrocker überwiegend Jeanskutten. Seit den 1990er Jahren ging die Mode bei Kuttenträgern aus verschiedenen Gründen zur Lederkutte über. Das kann zum einen praktische Gründe haben. Lederkutten sind gegenüber Jeanskutten strapazierfähiger und nicht so schmutzanfällig. Jeanskutten stinken oft nach langem Tragen und Regenfahrten und sie verschleißen mit der Zeit schneller als Kutten aus Leder. Lederkutten erscheinen in den Augen vieler Träger einfach „cooler“.
13549_2originalEine Kutte der ersten deutschen Generation. Noch war sie aus Jeans und mit unzähligen Nieten und Patches zugetackert.

Wie bei den Metall-Kutten ist das Waschen oder Reinigen der Kutte ein absolutes Tabu.

Ob der Name Kutte aus der phonetischen Ähnlichkeit des amerikanischen cut-off (d.h. abgeschnittene Ärmel) resultiert, wird in der Szene bezweifelt. Auch andere Subkulturen und Männerbünde bezeichnen ihr Outfit als Kutte. Viel mehr scheint naheliegend, dass die Kutte von den Hells Angels eingeführt wurde, die aus Kalifornien stammen. Da es dort meist heiß und trocken ist, war die normale Funktionskleidung beim Motorradfahren, die Motorradjacke, schlicht unpraktisch.

Ritterschlag für Helly Bikereyes

WAHNSINN

Die Fachzeitschrift „Motorrad & Reisen“ hat im vergangenen Jahr über unsere Produkte mehrfach ausgiebig berichtet. Besonders der doppelseitige Bericht in der Ausgabe 05/2014 sowie der ausführliche und ebenfalls doppelseitige Testbericht in der Ausgabe 10/2014 zeigen die Wertschätzung unserer Produkte.

Dass unsere Qualität MADE IN GERMANY so großen Anklang gefunden hat, dass hier jeweils mit einer Doppelseite über unsere Produkte berichtet wurde, war der echte Wahnsinn!
An dieser Stelle geht der Dank an die Redaktion.

Alles weitere findet ihr hier auf der offiziellen Seite von Helly Bikereyes